So tickt eure innere Uhr nach der Zeitumstellung richtig

So tickt eure innere Uhr nach der Zeitumstellung richtig

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Zeitumstellung
©iStock/megaflopp

Die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit macht vor allem Berufstätigen zu schaffen. Wir sagen euch, wie ihr euren Körper schneller daran gewöhnt.

Bald ist es wieder soweit – die Zeitumstellung! In der Nacht von Samstag (25. März 2017) auf Sonntag (26. März 2017) werden die Uhren eine Stunde vorgestellt. Vor allem Berufstätigen macht der verschobene Tagesrhythmus zu schaffen.

Das macht die Zeitumstellung mit unserem Körper

Schlafstörungen, Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Verdauungsstörungen, ja sogar erhöhte Unfallgefahr sind Symptome dieses Mini-Jetlags. „Die Bevölkerung Deutschlands wird im Frühjahr quasi zwangsweisen nach Marokko transportiert und im Herbst wieder zurück – mit all den damit verbundenen Anpassungsproblemen“, sagt Professor Till Roenneberg von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Es dauert rund 14 Tage, bis sich die innere Uhr auf die neue Zeit eingependelt hat.

Die Do’s und Don’ts

Schneller geht es, wenn ihr schon schon ein paar Tage vor der Umstellung immer etwas später zu Bett geht – 15 Minuten pro Tag genügen – und auch die Mahlzeiten langsam verschiebt. In den ersten Tagen nach der Zeitumstellung ist es ratsam, abends möglichst leicht zu essen und größere Mahlzeiten auf die Mittagszeit zu verschieben. Aufputschendes wie Kaffee solltet ihr nach 16 Uhr lieber meiden.

Bei einem Tief im Laufe des Tages ist ein Nickerchen dann keine gute Idee, es verzögert die Anpassung. Besser: ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft.

Das hilft beim Einschlafen

● Eine Stunde später als gewohnt einschlafen – das macht vielen Probleme. Übergangsweise hilft Kräutertee mit Baldrian, Hopfen oder Melisse.
● Noch stärker wirken Dragees mit Extrakten aus den Kräutern. Fragt einfach mal in der Apotheke nach.
● Und dann gibt es noch die 4-7-8-Methode, mit der man schneller einschläft.