Wasser besser mit oder ohne Kohlensäure trinken?

Wasser besser mit oder ohne Kohlensäure trinken?

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Kohlensäure
@iStock/oatawa

Still, medium und richtig viel Kohlensäure – beim Durstlöscher Nummer eins haben wir die Qual der Wahl. Doch was ist eigentlich besser?

Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche laut Statista 148 Liter Wasser pro Jahr, am liebsten mit viel Kohlensäure. Stilles Wasser ist dagegen nur bei etwa zehn Prozent beliebt.

Das sind die Vor- und Nachteile von Wasser mit Kohlensäure.

Vorteile

Kohlensäurehaltiges Wasser ist im Prinzip gar nicht schlecht. Denn es versorgt unseren Körper mit Mineralstoffen. Das ist besonders für Sportler wichtig, die übers Schwitzen viel Natrium, Kalzium und Magnesium verlieren.

Wer Gewicht verlieren möchte, tut gut daran, vor dem Essen Wasser mit Kohlensäure zu trinken. Denn es mindert unser Hungergefühl. Ist das Wasser dann noch kalt, wird unser Stoffwechsel zusätzlich angekurbelt und wir verbrennen Kalorien. Zwei Liter kaltes Wasser verbrauchen so ca. 100 Kalorien.

Das sprudelnde Wasser fördert zudem die Produktion von Verdauungssäften an und unterstützt so die Verdauung. Nicht zuletzt fördert es die Ausscheidung des Urins und spült unsere Harnwege gut durch.

Auch in der Küche ist kohlensäurehaltiges Wasser super. Es ist zum Beispiel ideal zum fettfreien Anbraten von Fleisch & Co. Hier solltet ihr auf jeden Fall eine beschichtete Pfanne verwenden. Etwas Wasser macht außerdem Soßen und Dressings wunderbar geschmeidig.

Nachteile

Vielen bekommt Wasser mit Kohlensäure nicht gut. Kein Wunder, denn das Sprudelwasser regt die Produktion der Magensäure an. Die Folge: Man bekommt Völlegefühle, Bauchschmerzen oder Blähungen. Es kann sogar zu Sodbrennen führen. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte besser zu stillem Wasser greifen. Vielen fällt es damit leichter, auf die tägliche Wassermenge zu kommen.

Die richtige Menge

Mit der neuen Wasser-Formel könnt ihr übrigens genau berechnen, wie hoch euer individueller Wasserbedarf ist.