Mittagstief überwinden: die sechs besten Tipps

Mittagstief überwinden: die sechs besten Tipps

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Mittagstief
©iStock/valentinrussanov

Das Mittagstief kennt ihr bestimmt: das Essen ist verputzt, die Pause beendet und ihr habt euch wieder an die Arbeit gemacht. Da sorgen Müdigkeit und fehlende Konzentration dafür, dass ihr nichts mehr geschafft bekommt. Das lässt sich ändern.

Mit unserer Konzentration ist es ein ständiges Auf und Ab, daran können wir gar nichts ändern. Während man früh morgens schon sehr produktiv arbeiten kann, erreicht einen gegen 10 Uhr das erste kleine Tief. Nach der Pause, um ca. 14 Uhr kommt das berühmt berüchtigte Mittagstief und auch später, ab 18 Uhr lässt die Konzentration wieder nach. Wer diesen Kreislauf kennt, kann sich darauf einstellen und seine Arbeit geschickt über den Tag verteilen. Aber natürlich sind wir unserer Konzentration nicht schutzlos ausgeliefert – ein bisschen lässt sich auch nachhelfen.

1. Der Klassiker: Verdauungsspaziergang

Der wohl bekannteste Tipp gegen das Mittagstief ist der sogenannte Verdauungsspaziergang. Nach dem Essen an die frische Luft zu gehen und sich zu bewegen ist aber tatsächlich äußerst sinnvoll. Das regt den Stoffwechsel an und bringt den Kreislauf in Schwung. Forscher fanden übrigens heraus, dass die Verdauung am besten unterstützt wird, wenn der Spaziergang 90 Minuten vor dem Essen stattfindet. Ist vielleicht einen Versuch wert.

2. Nicht vergessen: Flüssigkeit

Man kann gar nicht oft genug sagen, wie wichtig es ist, genug zu trinken. Während einem achtstündigen Arbeitstag sollten das mindestens 1,5 Liter sein. Wer das Trinken gerne man vergisst oder einfach kein richtiges Durst-Gefühl kennt, stellt sich einen großen Krug am besten direkt an den Arbeitsplatz. Es gibt aber auch süße Trinkflaschen, die einem anzeigen, wann man wie viel getrunken haben soll.

3. Kraft tanken: Yoga

Ein echter Energielieferant ist diese Atemübung aus dem Yoga. Setzt euch aufrecht auf einen Stuhl und legt beide Hände auf den Bauch. Nun müsst ihr vier Sekunden lang tief einatmen. Dabei spürt ihr, wie sich euer Bauch wölbt und neue Energie durch den Körper fließt. Beim Ausatmen, wieder vier Sekunden, senkst sich euer Bauch und alle verbrauchte Energie verlässt den Körper über den Atem.

4. Richtig Mittagessen: Eiweiß

Forscher der University of Cambridge haben herausgefunden, was in der Mittagspause auf den Teller kommen sollte. Während durch Kohlenhydrate und Fett die Gehirnzellen ihre Aktivität einschränken, passiert bei eiweißreicher Nahrung genau das Gegenteil. Fisch, Tofu, Hühnersuppe oder ein griechischer Salat sind also genau das Richtige.

5. Ganz einfach: Licht

An dieses einfache Mittel denkt man gar nicht sofort. Dabei macht das richtige Licht einen großen Unterschied. Zu erst einmal sollte es unbedingt hell genug sein, da die Augen sonst einer zu hohen Anstrengung ausgesetzt sind. Hinzu kommt, dass blaues Licht den Körper wach und produktiv macht. Warmes Licht wirkt dagegen eher beruhigend und ermüdend.

6. Für Zwischendurch: Obst und Gemüse

Beim Abnehmen wird gerne über den berüchtigten Cortisol-Spiegel gestritten und die damit verbundenen Zwischenmahlzeiten. Was die Konzentration angeht, sind sich aber alle einig: Ein stetiger Cortisol-Wert hält die Aufmerksamkeitsspanne konsequent hoch und sorgt dafür, dass die Tiefs nicht zu drastisch ausfallen. Am besten eignen sich dafür gesunde Snacks aus Obst und Gemüse.