Die besten Lebensmittel für Dauersitzer

Die besten Lebensmittel für Dauersitzer

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Lebensmittel dauersitzer
©iStock/p_ponomareva

Du hast einen Bürojob und sitzt mehr als acht Stunden am Tag? Dann solltest du diese Lebensmittel unbedingt in deinen Speiseplan aufnehmen.

Der Rücken tut weh, der Po schmerzt und auf dem Kopf tanzen Hampelmänner. Wer den ganzen Tag sitzt, merkt schnell, wie ungesund die Auswirkungen auf den Körper sind. Nicht nur die Fitness leidet, sondern auch die Gesundheit: Das Hungergefühl verstärkt sich und die Entzündungswerte, der Blutzuckerspiegel und Bluthochdruck steigen. Mit diesen Lebensmitteln könnt ihr dem erzwungenen Dauersitzen entgegenwirken:

1. Ananas

Nach der Banane ist die Ananas eine der beliebtesten tropischen Früchte. So vielseitig ihre Verzehrmöglichkeit ist, so viele Vitalstoffe verbergen sich hinter der braunen Schale. Besonders bekannt ist die gelbe Frucht jedoch für das Enzym Bromelain. Es wirkt verdauungsfördernd und entzündungshemmend. Außerdem deckt eine Portion Ananas den kompletten Vitamin-C-Tagesbedarf. So stärkst du nebenbei noch dein Immunsystem.

Verzehr-Tipp: Mit Hähnchen und Curry, zum morgendlichen Joghurt oder als Smoothie mit beispielsweise Banane oder Mango.

2. Kurkuma

Nicht nur seine intensive, orangene Farbe ist beeindruckend, sondern auch seine Wirkung im Körper. Das Gewürz bekämpft unter anderem Entzündungen im Körper und soll sogar vor Alzheimer schützen. Doch jetzt kommt das Beste: Forschen wollen herausgefunden haben, dass man mit der Gelbwurzel bis zu einer Stunde Sport ersetzen kann. Alles, was du dafür tun musst, ist täglich eine Prise Kurkuma zu dir nehmen. So schön es auch klingt: ein bisschen Sport, besonders für den Rücken sollte man trotzdem machen.

Verzehr-Tipp: In den Pfannkuchen, zu Reis und Gemüse oder in den Smoothie.

3. Beeren

Ob Johannisbeere, Heidelbeere, Brombeere: Die kleinen Vitaminbomben senken bei regelmäßigem Verzehr die Entzündungswerte im Körper. Das liegt an den enthaltenen Flavonoiden. Außerdem sind sie super für die Verdauung, die Abwehrkräfte und regen den Stoffwechsel an.

Verzehr-Tipp: Beeren sind perfekt als Topping ins morgendliche Müsli oder als Smoothie.

4. Olivenöl

Öl ist aufgrund seines Fettgehalts viel zu ungesund? Von wegen! Na gut, wenig Fett enthält es nicht. Aber dafür ist besonders das Olivenöl gesundheitsfördernd. Es lindert Entzündungen im Körper und senkt das Risiko einer Herz-Kreislauf-Krankheit.

Verzehr-Tipp: Ins Salatdressing, zum Anbraten von Fisch oder über Ofengemüse geben.

5. Fettreicher Fisch

Lachs, Hering oder Aal – sie alle beinhalten es: Omega-3-Fettsäuren. Der Körper produziert sie nicht selbst und dabei sind sie so wichtig für ihn. Denn die essentiellen Fette werden für viele Vorgänge benötigt: etwa für den Stoffwechsel und gegen Entzündungen.

Verzehr-Tipp: In einer Tomatensoße oder auf dem Grill.

6. Nüsse und Steinfrüchte

Wie der Fisch sind auch Nüsse voll mit Omega-3-Fettsäuren. Mandeln stechen durch ihren hohen Gehalt an Antioxidant Vitamin E aus der Masse hervor. Laut aktuellen Studien reichen täglich 60 Gramm Mandeln, um sich vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Und ganz ohne zuzunehmen!

Verzehr-Tipp: Zum morgendlichen Müsli, angeröstet zum Salat oder als Brotaufstrich.

7. Knoblauch

Die Zehen verleihen Gerichten nicht nur den besonderen Schliff. In großen Mengen halten sie einem auch ungewollte Liebhaber vom Leib. Doch Knoblauch kann so viel mehr. Sie wirken entzündungshemmend, pegeln den Blutzuckerspiegel und das Fettlevel im Blut. Außerdem ist er verdauungsfördernd, lindert Blähungen und Thrombose. Damit er seine gesamte Wirkung entfalten kann, sollte man täglich eine dicke Knolle essen. Gegen den Mundgeruch gilt dann beispielsweise ein Glas Milch oder ein Kaugummi mit Pfefferminze.

Verzehr-Tipp: Zu Bruschetta, mit Garnelen anbraten oder in den Dip.

8. Avocado

Derzeit als totales Hipsterfood bekannt, sieht man die Frucht oft auf Fotos zu gesunder Ernährung. Der Nachteil: Sie hat den höchsten Fettanteil unter den Obst- und Gemüsesorten. Dennoch sollte sie nicht von deinem Speiseplan gestrichen werden. Ihre ungestättigten Fettsäuren halten nämlich die Muskelzellen gesund und gehen dem Bauchspeck an den Kragen.

Verzehr-Tipp: Als Brotaufstrich mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit Zartbitterschokolade zum süßen Brei pürieren oder in den Salat.

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