Diese Lebensmittel helfen bei Regelschmerzen

Diese Lebensmittel helfen bei Regelschmerzen

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Regelschmerzen
©iStock/vitapix

Wer auf die richtige Ernährung setzt, kann die monatlichen Regelschmerzen ganz natürlich lindern.

Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Krämpfe, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen – die Menstruation ist für die meisten Frauen mit mehr oder weniger unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden. Doch statt diese monatlichen Beschwerden dann mit Süßigkeiten zu bekämpfen oder wahllos Medikamente zu
schlucken, sollten wir lieber zu den folgenden Lebensmitteln greifen.

Brokkoli

Das grüne Gemüse ist reich an Vitaminen, Kalzium und Antioxidantien, die unsere Speicher, die während der Periode geleert werden, wieder auffüllen. Zudem versorgt Brokkoli oder auch Grünkohl den Körper mit dem wichtigen Mineralstoff Eisen. Durch den starken Blutverlust geht während der Periode viel Eisen verloren, was schnell zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und starkem Heißhunger führen kann und auch die Stimmung negativ beeinträchtigt.

Ananas

Die leckere Südfrucht enthält reichlich Mangan. Studien kommen zu dem Ergebnis, dass das Spurenelement für eine schwächere Blutung sorgt. Daneben steckt in Ananas das Enzym Bromelain, das krampflösend wirkt
und die Muskeln entspannt.

Haferflocken

Haferflocken lindern Periodenschmerzen, weil sie viele Ballaststoffe enthalten, die Östrogen an sich binden und für ein Ausscheiden des Hormons aus dem Körper sorgen. Kündigt sich die Regel an, können auch weitere ballaststoffhaltige Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte hilfreich sein.

Kakao

Roher Kakao und Schokolade mit einem Kakao-Anteil von über 70 Prozent gehören zu den magnesiumreichsten Lebensmitteln. Magnesium entspannt die Muskulatur, reduziert Krämpfe und verbessert die Konzentration. Auch Gefühle der Müdigkeit und Depression können dadurch gelindert werden. Zudem hilft der Mineralstoff, den Heißhunger auf Süßes zu reduzieren.

Seefisch

Unser Körper bildet hormonähnliche Substanzen wie Prostaglandin, das für die typischen Menstruationsbeschwerden und Muskelkontraktionen verantwortlich ist. Durch die Einnahme von Omega 3-Fettsäuren, die vor allem in Seefisch wie Lachs, Thunfisch oder Makrele vorhanden sind, wird die Wirkung von Prostaglandin gebremst. Dies verhindert Schwellungen der Brüste und Spannungsschmerzen.

Wasser & Tee

In den Tagen vor und während der Regel neigt der Körper dazu, Wasser einzulagern. Dem kann und sollte man entgegenwirken, indem man am Tag mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee trinkt. Auch schmerzauslösende Stoffe werden auf diese Weise leichter ausgespült.

Blattgemüse

In Blattgemüse wie Spinat oder Feldsalat steckt jede Menge Kalzium, das die Muskelspannung verringert und die Bauchregion entspannt. Tipp: Wer keinen Spinat auf dem  Teller mag, kann sich auch einfach einen grünen Smoothie machen.

Zum Weiterlesen: Vier Tipps, wie ihr auf natürlichem Weg eure Regelblutung verkürzen könnt.