Das hilft gegen kalte Hände

Das hilft gegen kalte Hände

von -
Hände
©iStock/AntonioGuillem

Wenn draußen Minusgrade herrschen, gefrieren unsere Hände schnell zu Eiszapfen. Warum das so ist – und was man dagegen tun kann, verrät LISA.

Warum sind die Finger so kalt?

Es ist leider keine Einbildung, dass Frauen eher als Männer darüber klagen, dass ihre Hände oder Füße frieren. Das liegt zum einen daran, dass der weibliche Körper über einen geringeren Muskelanteil verfügt – und über Muskelarbeit wird Körperwärme erzeugt. Außerdem hat das vermeintlich schwächere Geschlecht häufig niedrigeren Blutdruck.

Das die Hände und Füße immer besonders schlecht durchblutet sind, liegt an dem cleveren Wärmemanagment des Körpers. Der kümmert sich nämlich zuerst um die lebenswichtigen Organe wie Herz und Gehirn. Richtung der Extremitäten verengen sich die Blutgefäße bei Kälte, weswegen nur wenig Blut in den Fingerspitzen ankommt.

Tipps gegen kalte Hände

Die richtige Kleidung

Wenn man warm genug angezogen ist, benötigt der Körper weniger Energie, um die wichtigen Organe zu versorgen – und er kann sich auch um Hände und Füße kümmern. Also her mit der Daunenjacke und der Pudelmütze!

Bewegung

Auch die Finger können ab und zu ein Workout gebrauchen. Vor allem, wenn man den ganzen Tag im Büro am Schreibtisch sitzt.  Abwechselnd die Hand zur Faust ballen und die Finger ausstrecken bis wieder Leben in das Tastwerkzeug kommt. Das regt nämlich, genau wie kurze Spaziergänge, die Durchblutung an.

Hoch die Tassen

Flüssigkeit hilft dem Blut dabei, durch den Körper zu fließen. Wer zu wenig trinkt, hat dickeres, „langsameres“ Blut.

Unter dem Wasserhahn

Um die Blutgefäße zu weiten, kannst du deinen Armen mit kalt-warmen Wechselbädern etwas Gutes tun.

Alles trocken?

Nach dem Händewaschen darauf achten, dass die Finger auch wirklich trocken sind. Feuchtigkeit auf der Haut erzeugt nämlich Verdunstungskälte. Dadurch ziehen sich die Gefäße zusammen – und die Hände werden noch kälter.

Gut für den Körper sorgen

Es gibt viele Erklärungen dafür, warum jemand zu kalten Händen neigt. Eine einseitige Ernährung und der daraus resultierende Nährstoffmangel oder Rauchen und Alkohol schaden den Arterien. Doch auch zu wenig Schlaf und Stress kann eine Ursache sein. Dann schüttet der Körper nämlich vermehrt Adrenalin aus, wodurch sich die Gefäße verengen.

Ein Fall für den Arzt:

Leidet man zusätzlich unter Schmerzen oder einem Taubheitsgefühl, sollte man seinen Hausarzt aufsuchen. Insbesondere wenn man zusätzlich von Diabetes oder einer Rheuma betroffen ist, kann die Durchblutungsstörung auch körperliche Ursachen haben.

Der Winter setzt auch deiner Haut zu? Das kannst du dagegen tun!