Die 5 besten Hausmittel gegen Erkältung

Die 5 besten Hausmittel gegen Erkältung

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Hausmittel bei Erkältung ©iStock/Dirima
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Hatschi! Oh je, jetzt hat uns die Erkältung doch erwischt. Hier sind die wirksamsten Tricks gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit – von Hühnersuppe bis Wadenwickel.

Anstatt euer Geld in die nächste Apotheke zu tragen, könnt ihr auch mal diese traditionellen Hausmittel ausprobieren:

Gurgeln mit Salbeitee

Wenn der Hals kratzt, bringt die desinfizierende Wirkung der Salbeipflanze Linderung.

So wird’s gemacht:

Zwei Teelöffel Salbeiblätter in einem halben Liter Wasser aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen. Mehrmals täglich etwa fünf Minuten damit gurgeln.

Extra-Tipp:

Am besten gleich eine große Kanne Salbeitee machen und den Rest mit Honig süßen und in kleinen Schlucken trinken. Das mindert Schleimhaut-Reizungen.

Hühnersuppe

Eine heiße Hühnersuppe wärmt und tröstet. Außerdem steckt sie voller Powerstoffe wie Zink, das die Abwehrkräfte stärkt, oder Cystein, das die Schleimhäute abschwellen lässt und Entzündungen hemmt.

So wird’s gemacht:

Ein ausgenommenes Suppenhuhn oder Hähnchen (im Ganzen oder in Stücken) mit Salz und Pfeffer etwa 1,5 Stunden köcheln lassen. In der Zwischenzeit ein Bund Suppengrün waschen, eine Zwiebel schälen und alles klein schneiden. Das Huhn herausnehmen und zur Seite stellen. Geschnittenes Gemüse in der Brühe garen (ca. 20 Minuten). Das Fleisch von den Knochen trennen, in mundgerechte Stücke teilen und zurück in die Suppe geben. Nochmal kurz aufkochen.

Extra-Tipp:

Vor dem Servieren mit reichlich frischer Petersilie bestreuen. Sie ist so vitalstoffreich wie eine Multivitamin-Tablette.

Lindenblütentee

Der heizt richtig ein. Lindenblüten wirken schweißtreibend und helfen so, die Erkältung „rauszuschwitzen“.

So wird’s gemacht:

1-2 Teelöffel Lindenblüten (gibt’s in der Apotheke) mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen und etwa zehn Minuten ziehen lassen. Am besten über den Tag verteilt mehrere Tassen trinken.

Extra-Tipp:

Die Lindenblüte kann auch als Badezusatz dienen. Das wirkt entspannend und schlaffördernd.

Kartoffelwickel

Kartoffeln speichern Wärme und geben sie kontinuierlich ab. So haben sich Kartoffelwickel bei Husten und Bronchitis bewährt.

So wird’s gemacht:

Kartoffeln mit Schale kochen, auf ein Leinentuch geben und mit einer Gabel zerdrücken. Das Tuch anschließend einschlagen und auf die Brust legen. Bei Halsschmerzen um den Hals wickeln und mit einem Schal fixieren. Etwa zehn bis 15 Minuten wirken lassen.

Extra-Tipp:

Den Wickel zunächst vorsichtig auflegen, er kann sehr heiß sein.

Wadenwickel

Wadenwickel können bei Fieber die Körpertemperatur um ein halbes bis ein Grad senken und Benommenheit oder Kopfschmerzen lindern.

So wird’s gemacht:

Ein Baumwoll- oder Leinentuch (Geschirrtuch, Stoffwindel o.ä.) in handwarmes Wasser tauchen, auswringen und fest um den Unterschenkel legen. Mit einem Baumwolltuch umwickeln und ein weiteres, wärmendes Tuch umbinden. Beine ausstrecken und Wickel etwa fünf Minuten lang am Körper belassen (bis der Wickel sich warm anfühlt). Das Ganze etwa zwei bis drei Mal pro Tag wiederholen.

Extra-Tipp:

Die Anwendung ist nicht geeignet, wenn man kalte Hände oder Füße hat. Kinder genau beobachten: Fangen sie an zu frieren, die Wickeln sofort abnehmen.

Achtung:

Bei starken Schmerzen, anhaltenden Symptomen oder Fieber besser zum Arzt gehen. Vor allem, wenn Säuglinge oder Kleinkinder fiebern, ist ein Arztbesuch ratsam.