Gesund durch die Feiertage – SOS-Tipps bei Weihnachtsleiden

Gesund durch die Feiertage – SOS-Tipps bei Weihnachtsleiden

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Gesund durch die Feiertage
©iStock/graphicsdunia4you

Die Kerze war im Weg, das Messer zu scharf, ein Käterchen hat sich angeschlichen? Keine Sorge, wenn man die richtigen SOS-Tipps kennt, kann man Weihnachten trotzdem gesund genießen!

Gesund im Bauch

Bei all den süßen und deftigen Verlockungen stolpert man schnell in die Festmahls-Falle und überfuttert sich. Danach hat man das Grummeln im Magen-Darm-Bereich. Als gesunde Notfallmaßnahme hat sich ein schöner Spaziergang bewährt. Bewegung regt die Verdauung an. Ebenfalls gut: Pfefferminz-Tee, Ingwer-Wasser oder eine Bauchmassage mit Kümmelöl. Fans von Homöopathie greifen zu Nux Vomica D6 oder Okoubaka D6. Den berühmten Verdauungsschnaps lässt man besser weg: Er belastet die überforderte Galle nur noch zusätzlich.

Leckerer Tropfen

Der Wein war gut? Zu gut? Wer merkt, dass er ein Schlückchen zu viel hatte, sollte schnell noch eine „Sünde“ begehen: Esst etwas Fettiges wie Plätzchen oder noch ein Stück Gans. Fett bedeckt nämlich die Magenschleimhaut und sorgt somit dafür, dass der Alkohol nicht so schnell ins Blut geht. Wichtig ist zudem, genug Wasser zu trinken. Und am nächsten Tag Saftschorle oder eine heiße Brühe.

Heiße Sachen

Wenn man den Braten aus dem Ofen nimmt oder an einer Kerze: Ärzte wissen, dass es an Weihnachten öfter zu Verbrennungen kommt. Dann heißt es: schnell kühlen. Haltet den Finger (euren oder den vom „Opfer“) ein paar Minuten unter laufendes, lauwarmes Wasser. Vergesst Hausmittel wie Quark, Mehl oder Eispack. Kleine Wunden lässt man einfach offen, größere deckt man mit einer sterilen Kompresse ab. Bei offenen Brandwunden, die größer als eine Handfläche sind, solltet ihr zum Arzt.

Scharfe Messer

Beim Zerlegen der Gans, beim Schnippeln von Gemüse – so schnell ist man ausgerutscht und hat einen Schnitt im Finger. Keine Panik. Lasst die Wunde ein bisschen bluten, dabei werden Keime ausgespült. Danach kommt ein großes Pflaster auf den Schnitt. Tipp: Drückt die Wundränder dabei ein bisschen zusammen, das schützt sie und sorgt für schnellere Heilung. Hört es nicht auf zu bluten, ist leider der Doc gefragt. Eventuell muss genäht werden.

Und zum Schluss noch ein Tipp für gute Nerven: Knabbert Nüsschen! Das Tryptophan und die B-Vitamine, die in ihnen stecken, wirken beruhigend und stimmungsaufhellend.