Das verrät dein Gesicht über deine Ernährung

Das verrät dein Gesicht über deine Ernährung

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Ernährung
©iStock/AJ_Watt

Pickel, Rötungen oder fahle Haut: Finde heraus, was für ein Gesicht du hast – und wie du deine Ernährung optimieren kannst.

Wie Forschungen gezeigt haben, hat der Darm großen Einfluss auf unser Hautbild. Viele Hauterkrankungen des Gesichts haben ihren Ursprung in dem Verdauungsorgan. Billionen von Bakterien sind dafür verantwortlich, dass alles was man sich zu nimmt, Einfluss auf den gesamten Organismus hat. Deswegen macht eine gesunde Darmflora einen schönen, strahlenden Teint. Zeit, mal einen ganz genauen Blick in den Spiegel und auf deine Ernährung zu werfen.

Zucker-Gesicht

Hier ein Stückchen Schokolade, die Cola zum Mittagessen und als Dessert ein leckeres Eis. Es ist aber auch unglaublich lecker! Aber Achtung: Leider fördert die süße Versuchung Entzündungen im Körper. Kollagen und die elastischen Fasern werden zerstört, wodurch die Haut ihre Spannkraft verliert. Falten und Pickel bilden sich viel schneller und das jugendliche Aussehen bleibt auf der Strecke. Aber was noch viel wichtiger ist: Bakterien, die für das Immunsystem wichtig sind, werden durch die zuckerreiche Ernährung ebenfalls angegriffen.

Daran erkennst du ein Zucker-Gesicht

Die Haut weist Pickel und kleinere Unreinheiten auf, der Teint wirkt fahl und insbesondere auf der Stirn zeichnen sich Querfalten ab. Zusätzlich ist die Haut sehr dünn und die Wangen sind eingefallen.

Dein Weg zum Traum-Teint

Versuche, die Naschkatze in dir zu bändigen. Du kannst zum Beispiel die Schokolade am Abend gegen Beeren oder Früchte austauschen. Geht es gar nicht ohne Schoki? Dann ist die dunkle Variante die beste Lösung.

Milch-Gesicht

Eigentlich bekommt man ja immer gesagt, dass Milch gesund sei. Doch wie bei fast allen Dingen ist ein richtiges Maß entscheidend. Besteht deine Ernährung täglich aus Milchkaffee, Joghurt und Käse steigt der Spiegel bestimmter Hormone und Botenstoffe. Dadurch werden die Talgdrüsen angeregt und produzieren mehr Fett. Pickel und Mitesser breiten sich auf dem Gesicht aus. Besonders fettarme Produkte können für eine Verschlechterung des Hautbilds sorgen.

Daran erkennst du ein Milch-Gesicht

Am Kinn treten vermehrt Pickel auf. Die Augenlider sind geschwollen und es bilden sich Tränensäcke. Dunkle Augenringe sind ein häufiger Begleiter – auch wenn man nicht zu wenig geschlafen hat.

Dein Weg zum Traum-Teint

Reduziere deinen Milchkonsum und führe deinem Körper stattdessen gute Milchsäurebakterien zu. Diesen findest du zum Beispiel in probiotischen Joghurt, Miso-Paste, Kefir, sauren Gurken oder Sauerkraut. Wenn du auf deine Milch im Kaffee nicht verzichten kannst, probiere pflanzliche Alternativen, wie Soja– oder Mandelmilch.

Alkohol-Gesicht

Nein, man muss nicht gleich Alkoholiker sein, um ein solches Gesicht zu haben. Es reicht schon ein allabendliches Glas Wein. Denn der Alkohol entzieht dem Körper Wasser und gibt ihm stattdessen Zucker. Dieser Fruchtzucker greift den körpereigenen Eiweißbaustein Kollagen an, welcher für die Elastizität der Haut verantwortlich ist. Deswegen auch die vergrößerten Poren. Feine Linien werden schneller zu Falten und die Haut ist von roten Äderchen durchzogen. Zusätzlich fördert der Alkohol die Hautkrankheit Rosazea.

Daran erkennst du ein Alkohol-Gesicht

Diese Gesichter haben oft eine ausgeprägte Zornesfalte und hängende Augenlider. Unter den Augen machen sich Tränensäcke breit, die Poren sind vergrößert und durch den durchblutungsfördernden Alkohol erscheint der Teint rötlich. Tiefe Nasolabialfalten sind ein weiteres Anzeichen für ein Alkohol-Gesicht.

Dein Weg zum Traum-Teint

Greife alternativ zu alkoholfreiem Wein oder besser gleich zu Holunderbeersaft. Der enthält viele Antioxidantien, welche die Zellen schützen. Auch grüner Tee ist eine Wohltat für deine Haut. Wer trotzdem ab und an zu einem Gläschen Wein greifen möchte, der sollte zuckerärmere Sorten wie wie Sauvignon Blanc, Pinot Grigio oder Spätburgunder wählen.

Gluten-Gesicht

Brot und Pasta gehören zu deinen Lieblingsspeisen? Durch das viele Getreide, das du zu dir nimmst, riskierst du Entzündungen im Darm. Rund ein Prozent der Menschen leiden unter Zöliakie. Dabei verursacht das Essen von dem schwer verdaulichen Eiweiß Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen.

Daran erkennst du ein Gluten-Gesicht

Die Wangen sind häufig geschwollen und rot. Am Kinn zeigen sich vermehrt Pickel und auf der Haut bilden sich dunkle Pigmentflecken. Zusätzlich können auch kleinere Hautrötungen auf der Stirn auftreten.

Dein Weg zum Traum-Teint

Zum Glück gibt es Getreidesorten, die kein Gluten enthalten: Reis, Buchweizen, Mais, Quinoa und Hirse kannst du so viel essen wie du möchtest. Alle Obst-, und Gemüsesorten sowie Katroffeln, Meeresfrüchte, Fleisch und Fisch können in der Ernährung von Gluten-Gesichtern ein fester Bestandteil sein. Außerdem solltest du viel Wasser trinken und dir Ballaststoffe gönnen, zum Beispiel in Form von Hülsenfrüchten. Dadurch wirkt dein Gesicht weniger aufgedunsen.

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