Der perfekte Anti-Kater-Plan für Silvester

Der perfekte Anti-Kater-Plan für Silvester

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Kater
©iStock/epicurean

Kann man beides haben: Ausgelassen feiern und am nächsten Tag trotzdem (halbwegs) fit und ohne Kater sein? Wir verraten, was ihr vor, während und nach der Party beachten solltet.

Das neue Jahr wollen wir nicht mit einem Kater beginnen. Deswegen halten wir uns dieses Jahr an folgende Regeln:

Davor
Erst mal ausschlafen und ausgiebig frühstücken – idealerweise mit Eiern. Die enthalten die Aminosäure Glutathion, die dem Körper beim Entgiften hilft. So gestärkt, geht es zum schließlich zum Sport. Das National Center for Biotechnology and Information in den USA hat nämlich herausgefunden, dass ein hartes Ganzkörpertraining den Stoffwechsel 48 Stunden lang anheizt und Alkohol dann schneller abgebaut wird.

Währenddessen
Oberstes Gebot: Nicht auf nüchternen Magen trinken. Fetthaltige Speisen wie Käse verzögern die Aufnahme von Alkohol ins Blut. Um das Katerrisiko weiter zu minimieren, macht man einen Bogen um Cocktails, Liköre, Glühwein etc. und hält sich vorzugsweise an Alkoholika mit weniger Zucker (z. B. Wein, Tequila, Gin).

Der Sekt zum Anstoßen ist völlig in Ordnung, aber sonst solltet ihr Kohlensäurehaltiges besser meiden. Vor dem Schlafengehen dann noch viel Wasser trinken und vorbeugend eine Kopfschmerztablette gegen den Kater nehmen. Aber bitte keine Paracetamol, denn die wird von der Leber abgebaut – und die hat mit dem Alkohol erst einmal genug zu tun. 

Danach
Zum Wachwerden gibt es Espresso mit etwas Zitronensaft. Üblen Geschmack im Mund wird man los, indem man ein Stück Ingwer lutscht. Auch wenn euer Körper jetzt nach fettigem und Deftigem lechzt, ist ein Rollmops (Ja, denn in ihm stecken viele Mineralstoffe, die euer Körper jetzt braucht) oder ein vitaminhaltiger Eintopf mit viel Gemüse die bessere Wahl.

Und bei Übelkeit? Hilft die Yoga-Position „Krokodil“: Dafür legt man sich auf den Rücken und zieht die Knie anziehen. Dann dreht ihr den Körper zur rechten Seite, der Kopf schaut nach links. Nach zehn Atemzügen die Seite wechseln.