Achtsamkeit im Alltag – so wunderbar einfach geht’s

Achtsamkeit im Alltag – so wunderbar einfach geht’s

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Gräser, Achtsamkeit
©iStock/Jeja

Einfach wahrnehmen, was ist. Ohne es zu bewerten – unsere Übungen in Achtsamkeit helfen, Stress zu reduzieren und das Wohlbefinden zu steigern. Das Tolle: Man kann dieses „Training“ ganz leicht in den Alltag einbauen.

Wer achtsam mit der Welt, mit sich und seinen Gefühlen umgeht, kommt im Hier und Jetzt an. Er nimmt das Schöne um sich herum intensiver wahr. Und er lernt sich selbst und andere besser kennen. Ganz ohne Wertung! Das ist super, denn wenn ich nur wahrnehme (zwei Frauen tuscheln), aber nicht urteile oder interpretiere (die reden sicher schlecht über mich), muss ich mir deutlich weniger Sorgen machen. Also, macht ab und zu eine kleine Achtsamkeitsübung – für mehr Freude am Leben!

Beim Aufwachen

Manche springen gleich aus dem Bett, andere vergraben sich in den Kissen. Egal, zu welcher Gruppe ihr gehört, versucht mal das: Setzt euch auf. Spürt, wie ihr langsam wach werdet. Beobachtet euren Atem. Bemerkt, wie Gedanken aufkommen. Und nehmt euch vor, dem Tag mit Achtsamkeit zu begegnen.

Im Bad

Auf „Autopilot“ zu laufen, ist praktisch, aber es kann wunderbar sein, zum Beispiel mal während des Duschens alle Sinne auf Empfang zu stellen und bewusst wahrzunehmen: den erste Kontakt des Körpers mit dem Wasser, den Duft des Shampoos, die Form der Armatur. Das Handtuch.

Beim Essen

Hier bedeutet Achtsamkeit mehr Genuss. Man kann sich einen Tag ganz genau auf den Geschmack konzentrieren. Am nächsten auf die Konsistenz. Man kann den Duft wahrnehmen. Oder die Formen und Farben betrachten. Nachgewiesener Vorteil dabei: Man schlingt nicht so und isst (etwas) weniger.

Live-Kommentar

Achtsamkeit kann auch witzig sein: Spielt mal Kommentator und beschreibt bei einer Routine-Tätigkeit wie z.B. Salatputzen, was ihr gerade macht. Tut so, als ob ihr einem Zuhörer jeden Handgriff beschreiben müsstet: „Die Hand greift nach dem Salatkopf, wandert zum Strunk, bricht ein Blatt ab…“

Und wenn ihr ein bisschen mehr Zeit für eine Entspannungs-Übung habt, macht doch mal eine „Fantasiereise an den inneren Wohlfühlort“.