Bye-bye Heißhunger: 7 Wege, euren Appetit zu bremsen

Bye-bye Heißhunger: 7 Wege, euren Appetit zu bremsen

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Appetit auf Süßes
©iStock/Csondy

Euer ausgeprägter Appetit hat schon so manche Abnehm-Versuche zum Scheitern gebracht? Mit diesen Tipps passiert euch das nicht mehr.

Ohne es zu merken, tappen wir in zahlreiche Fallen, die dafür sorgen, dass wir mehr essen als nötig. Auch Heißhunger lauert uns immer wieder auf. So ist beides passé:

Auf die Tellergröße achten

Amerikanische Forscher haben die ideale Tellergröße ermittelt für alle, die abnehmen wollen: 23 Zentimeter Durchmesser. Alles darüber führt dazu, dass wir bis zu 50 Prozent mehr essen. Psychologen sprechen dabei vom Ankereffekt, der in vielen Lebensbereichen zu beobachten ist. Beim Essen zeigt er sich so: Die Größe des Tellers verankert – ohne dass es uns bewusst ist –, wie viel wir zu uns nehmen.

Nicht unterwegs essen

Eine Studie hat gezeigt, dass wir, wenn wir beim Gehen essen, so abgelenkt sind, dass wir später als im sitzen merken, dass wir satt sind. Außerdem nimmt man weniger wahr, wie viel man gegessen hat und isst deshalb später nochmal eine große Mahlzeit.

Satthormon aktivieren

Gesättigte Fettsäuren setzen Cholecystokinin frei, ein Hormon, das dem Gehirn signalisiert, dass wir satt sind, und so den Appetit hemmt. Drei Walnüsse, zwölf Mandeln oder eine viertel Avocado eine halbe Stunde vor dem Essen sind perfekt, um unseren Appetit zu bremsen.

Königlich frühstücken

Gar nicht zu frühstücken, erhöht das Risiko auf Übergewicht, wie amerikanische Forscher herausfanden. Wer sich ein ordentliches Frühstück gönnt, hat später weniger Heißhunger. Auch Süßes ist erlaubt. Dann hat man den restlichen Tag über weniger Gelüste auf Zuckriges.

Richtig würzen

Ingwer, Cayennepfeffer und Chili kurbeln den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung an. Vanille hemmt durch seinen Duft den Hunger auf Süßes und harmonisiert außerdem die Verdauung. Zimt senkt den Blutzuckerspiegel und macht den Körper bereit zur Fettverbrennung.

Von roten Tellern essen

Psychologen haben Studienteilnehmern, die einen Fragebogen ausfüllen sollten, Salzbrezeln auf einem roten, blauen oder weißen Teller hingestellt. Diejenigen, die den roten Teller hatten, aßen am wenigsten. Als das Experiment mit Popcorn und Schokolade wiederholt wurde, zeigte sich der gleiche Effekt. Rot ist häufig in Verbindung mit Warnsignalen zu sehen – oder in Form eines Stopp-Schildes. Also stoppt Euren Appetit mit roten Tellern. Wie lange der Effekt anhält, ist allerdings unklar. Wahrscheinlich gewöhnt man sich an die Farbe.

Nicht Kalorien zählen

Eine amerikanische Studie hat gezeigt: Wer keine Kalorien zählt, nimmt langfristig mehr ab. Das kommt daher, dass Nicht-Zähler instinktiv zu Nahrungsmitteln greifen, die wirklich satt machen (wie gesunde Fette, siehe oben) und so insgesamt weniger Kalorien essen.

Tipp: Hier findet ihr eine Reihe „ungesunder“ Lebensmittel, die ihr bedenkenlos essen könnt.